Therapie und Film ein systemischer Flirt
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Ein Methodenseminar der anderen Art...
Filme bewegen, berühren, regen an. Wir identifizieren uns mit Filmfiguren, lehnen andere ab. Wir erkennen uns beziehungsweise andere in Filmrollen wider. Filme sind ein ganzheitlich emotionales Erleben und Erlebnis. Die Arbeit eines Therapeuten/In oder Beraters ist in vielen Aspekten der eines Filmregisseurs analog. Was wird wie und wozu in den Blick, in den Fokus der Aufmerksamkeit (Leinwand) gebracht? Im Film steuert der Regisseur die Perspektive unter der der Blick des Zuschauers auf die vorfilmische Realität fällt. Genau das macht der Therapeut mittels seiner Fragen und Kommentare. Nun ahmt die Kamera (das Auge) nur etwas nach, was wir alle können, nämlich die Perspektive auf die „Wirklichkeit“ unendlich zu variieren, mit andern Augen auf die vermeintlich „selbe“ schauen, zu selektieren, zu springen, den Fokus weit oder eng stellen, zoomen, die Erzählung schneiden und neu montieren u.a.. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf Techniken und Methoden des Films, die für systemische Therapie zu transferieren, zu lernen sind. Neben der Umsetzung filmischer Methoden in therapeutische Prozesse lassen sich Filme als therapeutische Medien einbauen.
Das Seminar wird durch den Vortrag: "Wie erzählt der Film? Einige dramaturgische und filmsprachliche Grundlagen" der Filmwissenschaftlerin Dr. Gabriele Weyand, vom ZDF, Mainz, bereichert.
In diesem Seminar werden Sie lernen, wie Sie als Therapeut/Coach Filme für sich und ihre Klienten analysieren und sie in ihre begleitenden und beratenden Prozesse integrieren können. Sie werden auf Filme mit anderen Augen schauen lernen und Ihr Methodenarsenal um spannende Werkzeuge bereichern.
Termine:
Die Termine sind alternativ.
Zeit:
Beginn: 1.Tag 10.00 Uhr
Ende letzter Tag: 14.00 Uhr
Teilnahmegebühr:
EUR 320,-
Veranstaltungsort:
Gaisbergstraße 3
69115 Heidelberg
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