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Wozu systemisch weiterbilden?

Die Systemische Therapie und Beratung, die sich in den vergangenen 30 Jahren entwickelt haben, können heute als eigenständige Verfahren betrachtet werden, mit deren Hilfe als problematisch angesehene individuelle und interaktionelle Muster unterbrochen und Ressourcen hin zu einer Lösung aktiviert werden können. Die Familientherapie ist zwar noch immer ein wichtiges Feld systemischen Arbeitens, aber inzwischen findet systemisches Denken und Handeln auch in anderen Bereichen wie Einzeltherapie, Supervision oder Beratung von Gruppen, Teams und Organisationen zunehmend Anwendung.

Seit 1995 haben weit über 1300 TeilnehmerInnen diese Weiterbildung absolviert und vielen gezeigt, dass sie dazu dienen kann, eine Lücke zu schließen, in die viele StudentInnen und BerufsanfängerInnen zu fallen drohen: Wer keine Zusatzausbildung vorweisen kann, findet nur schwerlich eine Arbeitsstelle und wer keine Arbeitsstelle hat, erhält üblicherweise keine Zulassung zu einem Ausbildungskurs.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Kurses liegen sowohl auf einer fundierten Einführung in eine postmoderne Theorie der Systemischen Therapie, als auch auf der Vermittlung einer dementsprechenden Haltung- und natürlich auf der Anwendung in der Praxis. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Einblick in grundlegende Prinzipien und Techniken der systemischen Therapie und die Möglichkeit, anhand von praktischen Übungen z.B. im Rollenspiel oder durch Mikro-Makro- Analysen von Videoaufzeichnungen und Live-Therapien spezifische Methoden und Techniken der systemischen Therapie kennenzulernen und selbst zu erproben.

Ergänzend dazu betreibt der Kursleiter einen Email-Verteiler zu aktuellen Themen rund um die Systemische Therapie und als Sonderservice für AbsolventInnen eine Jobbörse, die gerade zu Beginn der Aufnahme einer Berufstätigkeit hilfreich sein kann, um einen Arbeitsplatz zu nden.