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Achtsamkeit als Ergänzung zum systemischen Ansatz

Jeden Augenblick ganz wach und mit einer interessierten und freundlichen Haltung wahrzunehmen und dadurch jeden Moment mit all seinen Facetten der Lebendigkeit zu erleben, ist das, worum es in der Achtsamkeit geht. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Achtsamkeitstechniken konnte in zahlreichen Studien dargestellt werden. Es zeigten sich positive Auswirkungen auf körperliche und psychische Beschwerden. Bei TeilnehmerInnen von Achtsamkeitskursen verbesserte sich die Fähigkeit zur Entspannung, der Umgang mit Impulsen und der Bewältigung von Stresssituationen. Selbstvertrauen, Akzeptanz, Lebensfreude und Vitalität nahmen zu.

Wenn TherapeutInnen Achtsamkeit „am eigenen Leib erfahren“, bereichert dies den therapeutischen Prozess sowohl für KlientInnen als auch für TherapeutInnen. Die Konzepte der Achtsamkeit können im therapeutischen Prozess zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich profitieren TherapeutInnen von der Achtsamkeitspraxis z. B. durch eine erhöhte Fähigkeit, Automatismen und Konzepte wahrzunehmen, dem Prozess der Selbstorganisation zu vertrauen, wach und aufmerksam bei KlientInnen und deren/ihren Bedürfnissen zu sein und Reaktivität differenzierter wahrnehmen zu können.

Im Seminar werden Grundlagen zur Achtsamkeitspraxis vermittelt und Schnittstellen zur systemischen Haltung aufgezeigt. Es werden Wege zur Integration von Achtsamkeit in Therapie und Beratung besprochen. Ziel des Seminars ist es, den KursteilnehmerInnen einen Einstieg in die Achtsamkeitspraxis aufzuzeigen und Übungen zu vermitteln, die sowohl für KlientInnen als auch für TherapeutInnen und BeraterInnen nützlich sein können.

Veranstaltungsort
IGST e. V., Gaisbergstraße 3, 69115 Heidelberg
Termine
Sa. 26.10.2019 10:00 - So 27.10.2019 17:00
Sa. 07.11.2020 10:00 - So 08.11.2020 17:00
Kosten

260,00 Euro